Blick vom Salzburger Mönchsberg auf die Festung Hohensalzburg
- Datierungum 1830
- ObjektartGemälde
- Material/TechnikÖl auf Karton
- Maße30 x 40,5 cm
- SignaturUnbezeichnet
- Inventarnummer3181
- Standort Derzeit nicht ausgestellt
Nicht die Stadt oder ihr Wahrzeichen, die Festung Hohensalzburg, war Loos’ Motiv, sondern der Mönchsberg, genauer: dessen steil abfallende Felswände. Wie nach dem Schnitt eines Chirurgen ist das Innere des Berges, dessen Aufbau und Geologie, freigelegt. In weite Ferne gerückt dient Salzburgs Silhouette lediglich zur Verortung des Motivs. Mit seinem nahsichtigen Blick auf die Gesteinsformationen hatte Loos sich bewiesen. Doch war er stets auf der Suche nach neuen, gut verkäuflichen Motiven. Diese fand er auf Wanderungen in Österreich, später dann in Rom und Kiel. Das Ergebnis war ein umfangreicher Fundus von Zeichnungen, die er oft erst Jahre nach ihrer Entstehung für seine Gemälde verwendete.
- 1930 Ankauf Wolfgang Jess, Dresden
- Galerie des Neunzehnten Jahrhunderts, Beginn: September 1937
- Europäische Malerei im 19. Jahrhundert, Dienstag, 9. Jänner 1951 - Samstag, 31. März 1951
- Österreichische Galerie des XIX. und XX. Jahrhunderts im Oberen Belvedere, Beginn: Samstag, 17. Juli 1954
- De Waldmüller à Klimt, Freitag, 28. Oktober 1994 - Sonntag, 29. Jänner 1995
- Friedrich Loos – Ein Künstlerleben zwischen Wien, Rom und dem Norden, Freitag, 27. März 2015 - Sonntag, 12. Juli 2015
- Ist das Biedermeier?, Freitag, 21. Oktober 2016 - Sonntag, 12. Februar 2017
Künstler*in
Friedrich Loos
(1797 Graz – 1890 Kiel)