Kaiser Maximilian I. in der Martinswand
- Datierungum 1860
- ObjektartGemälde
- Material/TechnikÖl auf Holz
- Maße60 × 43 cm
- SignaturUnbezeichnet
- Inventarnummer2125
- Standort Derzeit nicht ausgestellt
Nach dem Gedicht "Kaiser Max auf der Martinswand in Tyrol 1493" von Heinrich Joseph von Collin.
Die Geschichte der Errettung Kaiser Maximilians I. aus der steilen Martinswand in der Nähe von Innsbruck hat sich im Jahr 1493 tatsächlich zugetragen. Der Wiener Schriftsteller Heinrich Josef von Collin hat das Thema im Jahr 1810 als Gedicht formuliert, welches Schwind als Anregung für seine Darstellung verwendete.
Das Gedicht schildert, wie der Kaiser auf der Jagd vom Weg abkommt, zwei Klafter (knapp vier Meter) in die Tiefe stürzt und auf einem Felsvorsprung Halt findet, von dem aus kein Weg zurückführt. Hirten und Jäger im Tal müssen tatenlos zusehen, wie den Landesherrn die Kräfte verlassen. Lediglich seinem Wunsch nach einem Priester können sie nachkommen. Als dieser vom Tal aus die Monstranz zum Sterbenden empor hält, erscheint ein Knabe. "Herr Max, zum Sterben hat´s wohl noch Zeit, / Doch folget mir schnell. Der Weg ist weit", sagt dieser und führt den Kaiser sicher ins Tal.
[Sabine Grabner 8/2009]
- Um 1900 Ankauf P. Cajus d'Andrea durch Oberstkämmereramt für Kaiserliche Gemäldegalerie
- 1921 Übernahme aus dem Kunsthistorischen Museum, Wien
- Galerie des Neunzehnten Jahrhunderts, Beginn: Dienstag, 30. September 1924
- Galerie des Neunzehnten Jahrhunderts, Beginn: September 1937
- Österreichische Galerie des XIX. und XX. Jahrhunderts im Oberen Belvedere, Beginn: Samstag, 17. Juli 1954
- Gott erhalte Österreich, Freitag, 6. April 1990 - Sonntag, 28. Oktober 1990
- Totentanz, Freitag, 7. März 2014 - Sonntag, 26. Oktober 2014
- Bessere Zeiten?, Mittwoch, 12. Mai 2021 - Sonntag, 27. Februar 2022