Selbstporträt
- Datierungum 1915
- ObjektartGemälde
- Material/TechnikÖl auf Leinwand auf Karton
- Maße74 × 50 cm
- SignaturUnbezeichnet
- Inventarnummer5569
- Standort Derzeit nicht ausgestellt
Sein Talent war die Vielseitigkeit. Ob Malerei oder Grafik, Kunstgewerbe, Innenraumgestaltung, Mode oder Bühnenbild – Koloman Moser fühlte sich in allen Disziplinen zuhause. Als Gründungsmitglied von Secession und Wiener Werkstätte gehörte er zu den Wegbereitern der Wiener Moderne und prägte maßgeblich deren Verlauf. Strikt frontal stellt Moser sich selbst dar, das Hemd weit geöffnet, die Brust nackt, mit aufgerissenen Augen. Etwas Seherisches haftet ihm an, fast christusgleich erscheint er mit dem Lichtkranz, der wie ein Heiligenschein wirkt. Auffällig sind auch die kühle Farbigkeit und die symmetrische Strenge. Beides hatte Moser von seinem Schweizer Kollegen Ferdinand Hodler übernommen.
- Bis 1962 Hans Ankwicz-Kleehoven, Wien.
- Alexandra Ankwicz-Kleehoven, Wien
- 1963 Ankauf Alexandra Ankwicz-Kleehoven, Wien
- Narziss. Selbst-Bildnisse. Bilder und Plastiken des 19. und 20. Jahrhunderts aus der Österreichischen Galerie, 1990
- Ferdinand Hodler und Wien, Mittwoch, 21. Oktober 1992 - Mittwoch, 06. Jänner 1993
- Wien – Paris, Mittwoch, 3. Oktober 2007 - Sonntag, 13. Jänner 2008
- Dekadenz - Positionen des Österreichischen Symbolismus, Freitag, 21. Juni 2013 - Sonntag, 13. Oktober 2013
- Klimt ist nicht das Ende, Freitag, 23. März 2018 - Sonntag, 20. Jänner 2019
- Johanna Kandl, Donnerstag, 12. September 2019 - Sonntag, 19. Jänner 2020
- Akseli Gallen-Kallela. Finnland erfinden., Freitag, 27. September 2024 - Sonntag, 2. Februar 2025
Künstler*in
Koloman Moser
(1868 Wien – 1918 Wien)