Die tote heilige Caecilia (Römische Fassung)
- Datierung1820–1821
- ObjektartGemälde
- Material/TechnikÖl auf Leinwand
- Maße146 × 193 cm
- SignaturSign. und bez. am Mantelsaum: [Johann]es Scheffer pin[xit] S. Caeciliae. v[irgini] Roma
- Inventarnummer2244
- Standort Derzeit nicht ausgestellt
Wie schlafend liegt Cäcilia auf dem Boden. Zwei Engel schweben über ihr, einer hält einen Palmwedel als Zeichen des Sieges über den Tod. Nur ein kleiner Schnitt im Nacken weist auf das Martyrium hin, das die Heilige im 3. Jahrhundert als Christin in Rom erlitt. Scheffer von Leonhardshoff schloss sich 1815 den Nazarenern an. Den Klassizismus ablehnend, hatten sie die Malerei Raffaels zu ihrem Ideal erhoben. Von Raffael übernahm Scheffer etwa das Prinzip der Dreieckskomposition seiner Figuren. Auffällig sind die Finger von Cäcilias rechter Hand. Sie könnten auf die Dreieinigkeit Gottes hinweisen oder aber auf die Orgel, bei deren Spiel die Märtyrerin als Patronin der Kirchenmusik oft dargestellt wurde.
- Nachlass des Künstlers.
- 1822 Ankauf für Kaiserliche Gemäldegalerie
- 1922 Übernahme aus dem Kunsthistorischen Museum, Wien
- Galerie des Neunzehnten Jahrhunderts, Beginn: Dienstag, 30. September 1924
- Galerie des Neunzehnten Jahrhunderts, Beginn: September 1937
- Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff 1795–1822, Mittwoch, 6. April 1977 - Sonntag, 5. Juni 1977
- Gott erhalte Österreich, Freitag, 6. April 1990 - Sonntag, 28. Oktober 1990
Künstler*in
Johann Evangelist Scheffer von Leonhardshoff
(1795 Wien – 1822 Wien)