Alexandra Gütersloh
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- Permalinkhttps://sammlung.belvedere.at/de/objects/2083/alexandra-gutersloh
IIIF
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- Die Tochter des Künstlers
- Datierung1934
- ObjektartGemälde
- Material/TechnikÖl auf Leinwand
- Maße60 × 80 cm
- SignaturSign. und dat. rechts oben: GÜTERSLOH 34
- Inventarnummer3286
- Standort Derzeit nicht ausgestellt
Das Porträt seiner Tochter Alexandra entspricht in seiner Plastizität und dem strengen Bildaufbau dem neusachlichen Stil, der Albert Paris Güterslohs Malerei der 1930er-Jahre auszeichnet. Nachdem der Künstler zuvor noch mit dem Austrofaschismus sympathisiert hat, sucht er 1938 um Aufnahme in die NSDAP an. Doch anstelle eines Beitritts wird seine Kunst als „entartet“ eingestuft und er verliert die Professur an der Kunstgewerbeschule. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhält Gütersloh 1945 den Ruf an die Akademie der bildenden Künste und wird dort stilprägend für jene Strömung der österreichischen Nachkriegskunst, die als Wiener Schule des Phantastischen Realismus bekannt wird. Gütersloh wird auch erster Präsident des von Gustav Kurt Beck initiierten Art Club.
- 1934 Widmung Julius Reich-Künstlerstiftung, Wien
- Kunst in Österreich 1918–1938, Freitag, 25. Mai 1984 - Sonntag, 21. Oktober 1984
- Kunst fürs 20er Haus. 20er Haus für die Kunst, Samstag, 4. Februar 2006 - Sonntag, 28. Mai 2006
- Phantastischer Realismus, Dienstag, 20. Mai 2008 - Sonntag, 14. September 2008
- Wien – Berlin, Donnerstag, 24. Oktober 2013 - Sonntag, 15. Juni 2014
- Avantgarde und Gegenwart, Mittwoch, 15. September 2021 - Sonntag, 19. Februar 2023