Ernst Huber
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"1910–14 absolvierte er eine Lehre als Schriftsetzer in der Buch-, Kunst- und Steindruckerei Rollinger, wo er 1915 auch als Lithograph tätig war. Daneben besuchte er den Abendkurs für ornamentales Zeichnen an der Wiener Kunstgewerbeschule. 1915–18 Kriegsdienst. Ab 1919 künstlerischer Mitarbeiter der Firma F. Rollinger (Entwürfe für Kassetten, Bucheinbände, Bunt- und Vorsatzpapier etc.). Außerdem betrieb er ein autodidaktisches Studium der Malerei. 1920–30 Mitglied des 'Sonderbundes', 1933–38 Mitglied der 'Kunstschau', 1930–39 und ab 1946 Mitglied der Wiener Secession (1960 Ehrenmitglied). Zahlreiche Auslandsreisen; u. a. 1923 nach Dalmatien, 1925 Orientreise (Palästina), nach Tunesien, 1938 nach Südamerika (Peru, Chile, Kolumbien) und 1939 nach Norwegen und Spitzbergen.
Huber, der nicht zuletzt durch sein Festhalten der 'Reichsautobahn' in Form von 162 Bildern zu Ehren gelangte, widmete sich vor allem der Landschaftsmalerei."
[Pappernigg, Michaela (Bearb.)/ Reiter, Cornelia (Bearb.)/ Kahler, Thomas (Bearb.): Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts, Bd. 2: G–K, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 1995, S. 159]