Gustav Ranzoni
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"Trat 1840 in die technische Abteilung des Polytechnischen Instituts in Wien ein, Arbeitete zunächst als Ingenieur und Bauunternehmer, später als Hundezüchter und Kohlenhändler. Schließlich wandte er sich der Malerei zu. Ranzoni malte vor allem Tierbilder, die den Einfluß F. Gauermanns und A. Schrödls zeigen. Seit 1858 war er Künstlerhausmitglied, dessen Ausschuß er angehörte. Anders als seine frühen Werke, die noch an J. Höger anknüpfen, lassen die späteren die Auseinandersetzung mit E. J. Schindler und dessen Stimmungsmalerei erkennen. Es erfolgt in diesen Bildern eine Aufhellung der Farbpalette, die seinen Waldlandschaften eine freundliche Note verleiht."
[aus: Holaus, Bärbel (Bearb.)/ Hülmbauer, Elisabeth (Bearb.)/ Wöhrer, Claudia (Bearb.): Kunst des 19. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 19. Jahrhunderts, Bd. 3: L–R, hrsg. v. d. Österreichischen Galerie Belvedere, Wien 1998, S. 230]